Was ist ein Git-Repository?
Änderungen nachvollziehen, Zwischenstände speichern und gemeinsam weiterarbeiten.
Voraussetzung: Sie kennen den Unterschied zwischen einer Datei und einem Ordner.
Danach können Sie
Sie können erklären, was ein Repository ist, warum ein gespeicherter Git-Stand bei KI-Änderungen hilft und was Sie vor einer Änderung kontrollieren sollten. Sie müssen dafür noch keine Git-Befehle auswendig kennen.
Was ein Repository enthält
Ein Git-Repository ist ein Projekt mit Dateien und einer nachvollziehbaren Änderungsgeschichte. Die bewusst festgehaltenen Stände heissen Commits. Ein Commit hat eine Kennung und eine Beschreibung. So lässt sich später untersuchen, welche Änderung warum gemacht wurde. GitHub: Über Git.
Beispiel: Die Auftragsübersicht funktioniert. Sie speichern einen bekannten Stand. Danach lässt die KI einen Statusfilter ergänzen. Statt sich auf eine Erinnerung an «die alte Version» zu verlassen, sehen Sie die Unterschiede zu dem gespeicherten Stand.
Die wichtigsten Begriffe
| Begriff | Bedeutung im Arbeitsalltag |
|---|---|
| Repository, kurz Repo | Projektdateien mit Git-Geschichte |
| Commit | Bewusst festgehaltener Änderungsstand mit Beschreibung |
| Diff | Vergleich der geänderten Zeilen |
| Branch | Eigener Änderungszweig, etwa für den Statusfilter |
| Clone | Eine lokale Kopie eines vorhandenen Repositorys anlegen |
| Push | Lokale Commits an das entfernte Repository senden |
| Pull | Änderungen von dort holen und in den lokalen Zweig übernehmen |
| Pull Request | Eine Änderung zur Prüfung und Zusammenführung vorschlagen |
Git ist die Versionsverwaltung. GitHub ist ein Dienst, bei dem Sie Repositorys und Zusammenarbeit verwalten können. Sie können auch allein von Git profitieren. GitHub: Repositorys.
Warum das bei KI besonders nützlich ist
Eine verständlich formulierte Aufgabe kann Änderungen an mehreren Dateien auslösen. Im Diff sehen Sie, ob wirklich nur der vereinbarte Filter geändert wurde oder zusätzlich Anmeldung, Datenzugriff oder andere Funktionen betroffen sind.
Ein sinnvoller Commit könnte heissen: Statusfilter für Auftragsübersicht ergänzen. «KI hat etwas geändert» beschreibt die fachliche Absicht weniger gut. Kleine, zusammengehörige Änderungen erleichtern die Prüfung und eine gezielte spätere Korrektur. Änderungen in GitHub Desktop prüfen und speichern.
Ein Branch hilft, an einer Änderung zu arbeiten, bevor sie mit dem gemeinsamen Hauptzweig zusammengeführt wird. Er garantiert weder funktionierende Software noch eine eigene Testdatenbank. Arbeiten mit Branches.
Ein kleiner Vergleich
Ohne nachvollziehbaren Stand hören Sie möglicherweise: «Seit gestern funktioniert die Suche nicht mehr.» Mit einem geordneten Repository können Sie die Änderung mit dem Suchfilter identifizieren, ihren Zweck nachlesen und gezielt untersuchen. Das ist auch für eine spätere interne Vertretung oder einen anderen Anbieter nützlich.
Zum Repository gehören deshalb sinnvollerweise eine Projektbeschreibung, Start-/Prüfanweisungen und wichtige Entscheidungen. Produktive Kundenbestände und Zugangsdaten benötigen einen anderen Umgang. Die Versionsgeschichte ist keine vollständige Sicherung der gesamten Anwendung samt Datenbank.
Erfolgskontrolle
Sie sollten vier Fragen beantworten können:
- Welcher Ordner und welche Repository-Adresse gehören zu meiner Anwendung?
- Auf welchem Branch arbeite ich gerade?
- Welche Dateien wurden seit dem letzten gespeicherten Stand geändert?
- Wie lautet der letzte geprüfte Commit, und was wurde dort geprüft?
In GitHub Desktop finden Sie dafür die Auswahl des Repositorys und Branches sowie die Ansichten Changes und History. Ein leeres Changes-Fenster bedeutet zunächst nur, dass keine ungespeicherten Git-Änderungen angezeigt werden; es sagt noch nichts über die Qualität der Anwendung.
Weiterlernen
Richten Sie jetzt GitHub und den lokalen Projektordner ein. Danach können Sie eine kleine Änderung mit KI durchlaufen.